Apples März-Offensive: iPhone 17e, MacBook, neue iPads
Apple wird zwischen dem 2. und 4. März 2026 mindestens fünf neue Geräte vorstellen und verzichtet dabei auf eine traditionelle Live-Keynote. Stattdessen setzt das Unternehmen auf eine dreitägige Produktwelle, die iPhones, Laptops und Tablets umfasst – gekrönt von einem Gemini-basierten Siri-Upgrade.
Keine Keynote, kein Problem
Apple verzichtet diese Woche auf seine übliche Live-Veranstaltung und setzt stattdessen auf eine Reihe von Pressemitteilungen und Hands-on-Medienterminen in New York, Shanghai und London am 4. März. Mit dieser Strategie will Cupertino an drei aufeinanderfolgenden Tagen für Schlagzeilen sorgen – und die Produktliste ist beachtlich: mindestens fünf neue Geräte aus allen wichtigen Hardware-Kategorien des Unternehmens.
iPhone 17e: Budget-Phone erhält deutliche Verbesserungen
Die wichtigste Produkteinführung für Endverbraucher ist das iPhone 17e, Apples Einsteiger-Smartphone als Nachfolger des iPhone 16e. Es kommt mit dem A19-Chip – dem gleichen Chip, der auch im Flaggschiff iPhone 17 verbaut ist – was einen deutlichen Sprung in der Rechenleistung für ein 599-Dollar-Gerät bedeutet. Noch wichtiger für Zubehörbesitzer: Das 17e erhält endlich MagSafe-Unterstützung, die kabelloses Laden mit 25 W ermöglicht, ein Feature, das beim Vorgänger schmerzlich vermisst wurde.
Das Display behält ein 6,1-Zoll-OLED-Panel mit 60 Hz bei. Es halten sich hartnäckig Gerüchte, dass Apple die altbekannte Notch durch eine Dynamic Island ersetzen wird, obwohl die Quellenlage zu diesem Detail weiterhin widersprüchlich ist. Eine verbesserte 18-MP-Frontkamera wird allgemein erwartet. Der Preis bleibt laut MacRumors stabil bei 599 US-Dollar.
Günstiges MacBook: Ein Mac mit iPhone-Chips
Die architektonisch ungewöhnlichste Produkteinführung der Woche ist ein neues 12,9-Zoll-MacBook – Apples Versuch, die Lücke unterhalb des 999-Dollar-MacBook Air zu schließen. Anstelle eines Prozessors der M-Serie wird das Gerät vom A18 Pro-Chip angetrieben, was es zum ersten Mac macht, der Apples von Mobilgeräten abgeleitete A-Serie anstelle der dedizierten M-Linie verwendet. Apple glaubt Berichten zufolge, dass die Maschine "ein unglaubliches Preis-Leistungs-Verhältnis" bieten wird, das Windows-Nutzer zum Wechsel bewegen kann, so ein 9to5Mac-Bericht unter Berufung auf mit Apples interner Positionierung vertraute Quellen.
Es wird erwartet, dass die Maschine in leuchtenden Aluminiumfarben – Gelb, Blau, Pink, Grün, Silber und Dunkelgrau – zu einem Startpreis von rund 699 US-Dollar ausgeliefert wird. Zu den Kompromissen gehören keine hintergrundbeleuchtete Tastatur, eine langsamere SSD und kein Thunderbolt-Anschluss. Studenten und Mac-Erstkäufer sind die klare Zielgruppe.
iPad Air und iPad 12: Intelligenz für alle
Zwei iPad-Aktualisierungen runden die Hardware-Welle ab. Das iPad Air wechselt vom M3 zum M4-Chip, was eine bis zu 30 Prozent schnellere CPU-Leistung und Apples neuen N1-Networking-Chip für Wi-Fi 7-Unterstützung mit sich bringt. Der Preis wird voraussichtlich bei 599 US-Dollar für das 11-Zoll-Modell bleiben.
Das Einsteiger-iPad 12 macht einen wohl bedeutenderen Sprung: Ein Upgrade auf den A18-Chip mit 8 GB RAM bedeutet, dass das Basis-iPad zum ersten Mal Apple Intelligence unterstützen wird. Bisher waren die KI-Funktionen von Apple aufgrund der 6 GB Speicherbegrenzung des A16 für das erschwingliche Tablet gesperrt. Die Hinzufügung des N1-Chips bringt auch Wi-Fi 7 auf das 349-Dollar-Gerät.
Siri neu geboren: Google Gemini unter der Haube
Der Software-Faden, der alle fünf Geräte verbindet, ist ein überarbeitetes Siri, das von Google Gemini angetrieben wird. Apple und Google bestätigten im Januar eine mehrjährige Partnerschaft, wobei CNBC berichtete, dass Gemini als Large Language Model das Rückgrat für Siris neue Konversationsfähigkeiten dienen wird. Apple leitet Anfragen über seine Private Cloud Compute-Infrastruktur, um die Privatsphäre der Nutzer zu wahren – ein wichtiges Verkaufsargument, da Wettbewerber wegen des Umgangs mit Daten in die Kritik geraten sind.
Das verbesserte Siri wird voraussichtlich mit iOS 26.4 Ende März oder Anfang April ausgeliefert und ist auf dem iPhone 15 Pro und neueren Geräten – und vor allem auf allen diese Woche angekündigten Geräten – verfügbar. Für Apple geht es bei der März-Einführungswelle weniger um ein einzelnes Produkt als vielmehr darum, sicherzustellen, dass seine KI-Ambitionen jeden Preispunkt in seinem Sortiment gleichzeitig erreichen.
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