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Hallen-WM in Toruń: Polen ist Gastgeber der Leichtathletik-Elite

Am Freitag, den 20. März, begannen in der Arena Toruń die 21. Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathletik. 674 Athleten aus 118 Ländern kämpfen um 26 Medaillensätze, und das polnische Team will vor heimischem Publikum Erfolge feiern.

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Redakcia
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Hallen-WM in Toruń: Polen ist Gastgeber der Leichtathletik-Elite

Toruń ist die Hauptstadt der Leichtathletik

Am Freitag, den 20. März, wurde die Kujawsko-Pomorska Arena Toruń zum Zentrum der Leichtathletik-Welt. Die 21. Hallen-Weltmeisterschaften haben begonnen, bei denen 674 Athleten aus 118 Ländern um 26 Medaillensätze kämpfen. Die Wettkämpfe dauern bis Sonntag, den 22. März, und sind das erste globale Leichtathletik-Großereignis des Jahres 2026.

Für Polen ist dieses Ereignis von enormer Bedeutung. Es ist erst das zweite Mal in der Geschichte, dass unser Land eine Hallen-Weltmeisterschaft ausrichtet – das letzte Mal empfing die Ergo Arena an der Grenze zwischen Sopot und Gdańsk die Athleten im Jahr 2014. Wie der Präsident von World Athletics, Sebastian Coe, betonte: „Dies ist das erste vollständige globale Leichtathletik-Ereignis des Jahres 2026.“

Stars von Weltformat

Toruń hat die absolute Spitze der Leichtathletik-Welt angezogen. Der größte Star ist zweifellos Armand „Mondo“ Duplantis – der schwedische Weltrekordhalter im Stabhochsprung (6,31 m), der in Toruń um seinen vierten Hallen-Weltmeistertitel in Folge kämpft. Interessanterweise begann seine Ära der Rekorde in Toruń – die Arena hat für ihn eine besondere Bedeutung.

Zu den weiteren Stars des Turniers gehören Keely Hodgkinson aus Großbritannien – Olympiasiegerin über 800 Meter und Hallen-Weltrekordhalterin über diese Distanz, für die es die erste Hallen-WM ihrer Karriere sein wird. Am Start ist auch der jamaikanische Sprinter Kishane Thompson, Olympia-Zweiter über 100 m, sowie die Olympia-Siegerin im Sprint, Julien Alfred aus St. Lucia.

Gleich 12 Goldmedaillengewinner der letztjährigen Meisterschaften in Nanjing verteidigen ihre Titel, darunter die Bahamaerin Devynne Charlton – Weltrekordhalterin über 60 m Hürden – sowie der 20-jährige Italiener Mattia Furlani, Titelverteidiger im Weitsprung.

Polnische Medaillenhoffnungen

Das polnische Team besteht aus 32 Athleten – sechzehn Frauen und fünfzehn Männern. Die Kapitäne der Mannschaft sind Natalia Bukowiecka (400 m) und Damian Czykier (60 m Hürden). Die Fans hoffen besonders auf Erfolge von Ewa Swoboda im Sprint – der Silbermedaillengewinnerin der Hallen-WM 2024, die diesmal vor heimischem Publikum antritt.

Zu den polnischen Medaillenkandidaten zählen auch Pia Skrzyszowska und Jakub Szymański im Hürdenlauf, Maria Żodzik im Hochsprung sowie Paulina Ligarska und Adrianna Sułek-Schubert im Fünfkampf. Traditionell stark sind die polnischen 4×400-m-Staffeln – in Nanjing gewann die Frauenstaffel Silber.

Der beste Auftritt der Polen bei Hallen-Weltmeisterschaften war 2018 in Birmingham, als die Weiß-Roten gleich fünf Medaillen mit nach Hause brachten. Die Starts im eigenen Land geben Hoffnung auf eine Wiederholung dieses Ergebnisses.

Arena im Einsatz bewährt

Die Kujawsko-Pomorska Arena Toruń ist eine der besten Hallen-Leichtathletik-Anlagen in Europa. Im Jahr 2021 war sie erfolgreich Gastgeber der Hallen-Europameisterschaften, was die organisatorischen Kompetenzen Polens bestätigte. Alle Sessions der Wettkämpfe werden live auf TVP 2, TVP Sport und auf der Plattform tvpsport.pl übertragen.

Die nächsten Hallen-Weltmeisterschaften finden in Odisha in Indien (2028) und in Astana in Kasachstan (2030) statt – aber an diesem Wochenende ist Toruń der wichtigste Ort auf der Leichtathletik-Weltkarte.

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