„Super Mario Galaxy“-Film startet mit 372 Millionen Dollar globalem Debüt durch
Der Film „Super Mario Galaxy“ spielte in den ersten fünf Tagen weltweit 372,5 Millionen Dollar ein und ist damit der umsatzstärkste Animationsfilm des Jahres 2026 und der dritterfolgreichste des Jahres, trotz gemischter Kritiken.
Ein galaktischer Start an den Kinokassen
„The Super Mario Galaxy Movie“ von Nintendo und Illumination ist an die Spitze der Kinocharts von 2026 geschossen und hat in den ersten fünf Tagen nach seinem Kinostart weltweit beeindruckende 372,5 Millionen Dollar eingespielt. Die animierte Fortsetzung, die am 1. April in den US-Kinos anlief, spielte im Inland 190,1 Millionen Dollar und in 78 internationalen Märkten 182,4 Millionen Dollar ein – und festigte damit ihren Status als umsatzstärkster Animationsfilm des Jahres und dritterfolgreichste Veröffentlichung insgesamt.
Zahlen, die dem Franchise Auftrieb geben
Die Einnahmen des Films im Inland beinhalten einen besten Starttag des Jahres 2026 von 34,5 Millionen Dollar in 3.821 Kinos – der stärkste Mittwoch-Starttag, der jemals im April verzeichnet wurde, laut Variety. Seine fünftägige Gesamteinnahme im Inland von 190 Millionen Dollar übertraf leicht den bisherigen Spitzenreiter des Jahres 2026, Project Hail Mary, der im März mit 80,5 Millionen Dollar startete.
Allerdings liegt die Fortsetzung leicht hinter ihrem Vorgänger aus dem Jahr 2023, The Super Mario Bros. Movie, zurück, der an einem traditionellen Drei-Tage-Wochenende mit 146 Millionen Dollar und über fünf Tage mit 204 Millionen Dollar debütierte. Diese erste Folge spielte weltweit 1,36 Milliarden Dollar ein und setzte damit die Messlatte für die Fortsetzung außerordentlich hoch.
Die Galaxy-Fortsetzung, die mit einem Budget von 110 Millionen Dollar produziert wurde, befindet sich bereits tief im Gewinnbereich, wobei Analysten angesichts der begrenzten Animationskonkurrenz im April von einer starken Laufzeit ausgehen.
Weltraumabenteuer, Starbesetzung
Unter der Regie von Aaron Horvath und Michael Jelenic, mit einem Drehbuch des zurückkehrenden Autors Matthew Fogel, schickt der Film Mario ins Weltall, um Prinzessin Rosalina vor Bowser Jr.s universumsbedrohendem Plan zu retten. Chris Pratt kehrt als Mario zurück, zusammen mit Anya Taylor-Joy (Peach), Charlie Day (Luigi) und Jack Black (Bowser). Zu den Neuzugängen gehören Brie Larson als Rosalina, Donald Glover als Stimme von Yoshi und Glen Powell als Fox McCloud – ein überraschendes Star Fox-Crossover, das Nintendo-Fans begeisterte.
Shigeru Miyamoto und Chris Meledandri fungierten erneut als Produzenten, wobei die Animation von Illumination Studios Paris und die 70-köpfige Orchesterpartitur von Brian Tyler übernommen wurden.
Kritikerverhalten lau, Publikum begeistert
Trotz seiner kommerziellen Dominanz hat der Film gemischte Kritiken erhalten. Auf Rotten Tomatoes hat er eine Zustimmungsrate von 42 % von 172 Kritiken, mit einem Metacritic-Score von nur 36 von 100. Der kritische Konsens beschreibt die Fortsetzung als „vollgepackt mit farbenfroher Weltgestaltung, die ebenso hektisch wie schwerelos ist“ – wobei die Optik gelobt wird, während die Geschichte als substanzlos empfunden wird.
Das Publikum hingegen war weitaus aufgeschlossener. Der Film erhielt einen A- CinemaScore – etwas niedriger als die A-Note des Originals – und einen 79% positiven PostTrak-Score, was auf eine solide Mundpropaganda hindeutet, die seine Kinolaufzeit bis weit in den Mai hinein verlängern könnte.
Was als Nächstes kommt
Die Leistung des Galaxy-Films bestätigt, dass Nintendos filmisches Universum ein Kassenschlager bleibt, selbst wenn die Kritiker nicht beeindruckt sind. Angesichts der bevorstehenden großen April-Veröffentlichungen – darunter die Michael Jackson-Biografie Michael am 24. April – sieht sich Mario im Animationsbereich nur begrenzter direkter Konkurrenz gegenüber. Die Frage ist nun, ob die Fortsetzung an die außergewöhnlichen 1,36 Milliarden Dollar des ersten Films anknüpfen kann oder ob etwas schwächere Publikumsbewertungen einen schnelleren Rückgang im Kino signalisieren.
So oder so haben Nintendo und Universal einen weiteren zertifizierten Blockbuster in der Hand – und einen weiteren Beweis dafür, dass der berühmteste Klempner der Spielebranche auf der großen Leinwand Geld druckt.
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