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Indian Wells eröffnet: Alcaraz und Sinner auf der Jagd nach dem fünften Grand Slam

Am 4. März haben die Hauptfeldspiele beim BNP Paribas Open in Indian Wells begonnen: Carlos Alcaraz, der in dieser Saison ungeschlagene Champion, kämpft als zweifacher Titelverteidiger, während Jannik Sinner seine erste Wüstentrophäe anstrebt.

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Redakcia
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Indian Wells eröffnet: Alcaraz und Sinner auf der Jagd nach dem fünften Grand Slam

Das erste große Tennisturnier des Jahres

Am Mittwoch, dem 4. März, haben die Hauptfeldspiele beim BNP Paribas Open in Indian Wells in Kalifornien begonnen, das in der Tenniswelt oft als „fünfter Grand Slam" bezeichnet wird. Das Turnier, das bis zum 15. März dauert, ist gleichzeitig das erste ATP Masters 1000-Event der Saison 2026, und die besten Tennisspieler der Welt haben sich in der Wüste versammelt, um auf die Trophäe zu hoffen.

Alcaraz: Unschlagbar und zweifacher Champion

Carlos Alcaraz reiste in unschlagbarer Form nach Indian Wells: Der spanische Weltranglistenerste hat 2026 alle seine zwölf Spiele gewonnen und geht mit einer perfekten Bilanz von 12:0 in das erste Masters-Turnier der Saison. Im Januar gewann er bei den Australian Open alle vier Grand-Slam-Turniere – und vollendete damit den „Karriere-Slam" –, und triumphierte auch im katarischen Doha. Der 22-jährige Spanier fühlt sich zudem in der Wüste besonders wohl: 2023 und 2024 holte er in Indian Wells die Trophäe, sodass er nun um den dreifachen Meistertitel kämpft. Sein erster Gegner wird der Sieger des Qualifikationsspiels zwischen Grigor Dimitrov und Terence Atmane sein – laut Experten keine einfache Aufgabe.

Sinner auf der Jagd nach dem ersten Wüstentitel

Der Weltranglistenzweite Jannik Sinner ist in Indian Wells bisher immer vor dem Finale gescheitert: In den letzten beiden Jahren erreichte er jeweils das Halbfinale. Auch die Saison 2026 des italienischen Stars begann nicht perfekt – bei den Australian Open erreichte er das Halbfinale, in Doha das Viertelfinale –, doch in Indian Wells stürmte er beide Male hoch hinaus. Laut Auslosung könnte sein Viertelfinalgegner der starke Amerikaner Ben Shelton sein, gegen den der Italiener eine Bilanz von neun zu eins (9:1) hat, sodass diese Paarung ihn nicht einschüchtert.

Djokovic jagt Rekord, Draper kehrt zurück

Novak Djokovic kommt als fünffacher Indian Wells-Champion – und damit als aktueller Gleichstand mit Roger Federers Rekord – nach Kalifornien. Wenn die serbische Legende ihre sechste Trophäe holt, würde sie zum alleinigen Rekordhalter des Turniers werden. Djokovic debütierte genau vor zwanzig Jahren hier, und obwohl er in der Alcaraz-Hälfte spielt, könnte ihm vor einem möglichen Halbfinale der letztjährige Champion, der Brite Jack Draper, im Weg stehen. Draper kehrte nach langer Pause auf den Platz zurück, gewann aber im vergangenen Jahr hier seine bisher beste Trophäe.

Starkes europäisches Feld – auch aus ungarischer Sicht interessant

Die ungarischen Tennisfans dürften besonders von der starken europäischen Präsenz begeistert sein: Drei der vier bestplatzierten Spieler – Alcaraz, Sinner und Djokovic – sind Europäer. Alexander Zverev, der vierte Spieler der Welt, ist in Indian Wells noch nie über das Viertelfinale hinausgekommen und würde diese Bilanz nun gerne verbessern. Der Italiener Lorenzo Musetti und der Grieche Stefanos Tsitsipas versprechen ebenfalls eine ernsthafte Herausforderung in den oberen Rängen.

Die Experten erwarten, dass das Alcaraz-Sinner-Finale am 15. März das wahrscheinlichste Szenario ist, doch das wahre Tennisdrama könnte der Weg durch die Wüste selbst bringen – in Person von Djokovic, Draper und Zverev gibt es Spieler, die die Gültigkeit der Setzreihenfolge stören könnten.

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