Schön-Tor entscheidet: Ungarn schlägt Slowenien mit 1:0
Die ungarische Nationalmannschaft besiegte Slowenien in der Puskás Aréna mit 1:0. Der eingewechselte Schön Szabolcs erzielte in der 79. Minute das einzige Tor des ersten Spiels in diesem Jahr.
Hart erkämpfter Sieg in der Puskás Aréna
Die ungarische Fußballnationalmannschaft hat am Samstagabend, dem 28. März, in ihrem ersten Spiel des Jahres in der Puskás Aréna Slowenien mit 1:0 besiegt. In dem Vorbereitungsspiel vor 50.252 Zuschauern erzielte der eingewechselte Schön Szabolcs in der 79. Minute den Siegtreffer und kehrte nach fast anderthalb Jahren Abwesenheit in die Nationalmannschaft zurück.
Schwache erste Halbzeit, starkes Finish
Die erste Halbzeit des Spiels war von einem zurückhaltenden Spiel geprägt, in dem keine der beiden Mannschaften wirklich die Initiative ergreifen konnte. Die Slowenen erzielten zwar in der 12. Minute durch Danijel Šturm die Führung, doch das Tor wurde wegen einer knappen Abseitsposition aberkannt, so dass der norwegische Schiedsrichter Rohit Saggi den Treffer nicht anerkannte.
In der zweiten Halbzeit erhöhte die Mannschaft von Nationaltrainer Marco Rossi das Tempo. Sallai Roland kreierte mehrere gefährliche Situationen, und Szoboszlai Dominik lenkte das Spiel aus dem Mittelfeld. Der Durchbruch gelang schließlich in der 79. Minute: Nach einer Hereingabe von rechts durch Osváth Attila klärten die Verteidiger vor Nagy Zsolt, aber der Ball landete vor Schön Szabolcs, der ihn mit seiner ersten Ballberührung verwertete. Der hochspringende Ball landete über dem slowenischen Torhüter Igor Vekič unter der Latte.
Schön Szabolcs' Rückkehr
Der Flügelspieler von Győri ETO FC hatte seit November 2024 nicht mehr in der Nationalmannschaft gespielt und erzielte in seinem zehnten Länderspiel sein erstes Tor für die Nationalmannschaft. Der Treffer ist besonders wertvoll, da Schön bei seinem englischen Zweitligisten nicht immer regelmäßig zum Einsatz kommt, aber dennoch bewiesen hat, dass Trainer Rossi auf ihn zählen kann.
„In der zweiten Halbzeit kamen das gute Spiel und das Tor", urteilte Nemzeti Sport über das Spiel.
Die Situation der Nationalmannschaft vor den WM-Qualifikationsspielen
Der Sieg ist aus psychologischer Sicht wichtig, da die ungarische Mannschaft eine schwierige Zeit hinter sich hat: Die Nationalmannschaft ist bereits aus den Play-offs der Weltmeisterschaft 2026 ausgeschieden, und auch Marco Rossis Position wurde von vielen in Frage gestellt. Der Vertrag des italienisch-ungarischen Trainers läuft jedoch bis 2030, und das Präsidium des MLSZ hat bestätigt, dass er die Mannschaft weiterhin leiten wird.
Im zweiten Spiel der Länderspielpause spielte die Nationalmannschaft am 31. März gegen Griechenland 0:0 unentschieden, ebenfalls in der Puskás Aréna. In diesem Spiel hielt Torhüter Tóth Balázs die Ungarn mit mehreren Glanzparaden im Spiel, während Szoboszlai Dominik in der 51. Minute die gesamte griechische Abwehr ausspielte, doch der Torhüter parierte.
Insgesamt zeigten die beiden Freundschaftsspiele ein gemischtes Bild: Varga Barnabás konnte verletzungsbedingt nicht spielen, so dass Lukács Dániel die Chance auf der Stürmerposition erhielt, und Vitális Milán durfte zum ersten Mal im Mittelfeld beginnen. Marco Rossi hat bis zu den wichtigen Spielen im Sommer noch genügend Zeit, um den Kader zu verfeinern, aber der Erfolg gegen Slowenien beweist, dass seine Mannschaft auch in engen Spielen bestehen kann.
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