Team USA eröffnet Qualifikation zur Basketball-WM der Damen in Puerto Rico
Das US-amerikanische Damen-Basketballteam, mit Caitlin Clark, die ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft gibt, startet am 11. März in San Juan, Puerto Rico, in das Qualifikationsturnier zur FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft der Damen 2026. Das Turnier ist Teil eines globalen Events an vier Standorten, bei dem die letzten 11 Plätze für die Weltmeisterschaft in Berlin im September vergeben werden.
Ein neues Kapitel beginnt in San Juan
Die US-amerikanische Basketball-Nationalmannschaft der Damen hat am Mittwoch in San Juan, Puerto Rico, ihre internationale Kampagne für 2026 mit dem Spiel gegen Senegal beim FIBA Women's Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament eröffnet. Das Turnier findet vom 11. bis 17. März statt und ist von enormer Bedeutung – nicht nur für die 24 Nationen, die um die Teilnahme in Berlin kämpfen, sondern auch für das schnell wachsende globale Publikum des Sports.
Das Turnier in Puerto Rico ist eines von vier gleichzeitig stattfindenden Qualifikationszentren. Während das Turnier der Amerika-Zone in San Juan stattfindet, kämpfen andere Nationalmannschaften in Wuhan, China; Villeurbanne, Frankreich; und Istanbul, Türkei. Gemeinsam werden diese Turniere die 11 verbleibenden Plätze für die FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft der Damen 2026 bestimmen, die vom 4. bis 13. September in Berlin stattfinden soll. Das Hauptevent wird mit 16 Teams ausgetragen – vier mehr als bei der vorherigen Ausgabe.
USA hat das Ticket bereits gelöst
Die Vereinigten Staaten reisen mit einem ungewöhnlichen Vorteil nach Puerto Rico: Ihr Platz bei der Weltmeisterschaft ist bereits garantiert. Zusammen mit Gastgeber Deutschland und den Kontinentalmeistern Belgien (Europa), Australien (Asien) und Nigeria (Afrika) sicherte sich Team USA die automatische Qualifikation durch den Gewinn des FIBA Women's AmeriCup 2025 in Santiago, Chile. In San Juan geht es für die Amerikanerinnen weniger ums Überleben als vielmehr um die Entwicklung – den Einsatz eines jüngeren Kaders und das Sammeln wichtiger internationaler Spielminuten vor Berlin.
Das Round-Robin-Format mit sechs Teams bedeutet, dass die drei besten Mannschaften jeder Qualifikationsgruppe zur Weltmeisterschaft fahren (oder die besten zwei in der Gruppe Deutschlands, wo die Gastgebernation bereits einen Platz innehat). Aus Puerto Rico werden sich drei weitere Nationen für Berlin qualifizieren.
Caitlin Clark führt ein Star-besetztes Debüt an
Die wichtigste Geschichte dreht sich um Caitlin Clark, die nach einer von Verletzungen beeinträchtigten WNBA-Saison bei den Indiana Fever, die sie für etwa acht Monate außer Gefecht setzte, ihr lang erwartetes Debüt in der A-Nationalmannschaft gibt. Laut ESPN kam Clark gesund und gut gelaunt in Puerto Rico an und beschrieb sich selbst als "noch besser" als zu Beginn der letzten Saison.
Sie ist bei weitem nicht die Einzige, die Neuland betritt. Angel Reese, Paige Bueckers, KiKi Iriafen, Monique Billings und Rae Burrell geben bei diesem Turnier ebenfalls ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft – ein bemerkenswerter Zustrom an frischem Talent neben Veteranen wie Kahleah Copper, Chelsea Gray, Kelsey Plum, Jackie Young, Rhyne Howard und Dearica Hamby. Bemerkenswert abwesend ist die viermalige WNBA-MVP A'ja Wilson, die diesen Qualifikationszyklus aussetzt.
Clark hat bereits Ziele, die über Puerto Rico hinausgehen. Sie hat sich öffentlich dazu bekannt, die Olympischen Spiele in LA28 als primäres Ziel anzuvisieren, wobei dieses Qualifikationsturnier ein wichtiger erster Schritt ist, um die Chemie mit dem Nationalprogramm aufzubauen.
Ein Sport im Aufwind
Das Timing könnte für den Damen-Basketball auf der globalen Bühne kaum besser sein. Die reguläre Saison der WNBA 2025 erreichte auf den ESPN-Sendern durchschnittlich 1,3 Millionen Zuschauer – die meistgesehene reguläre Saison der WNBA in der Geschichte des Senders – während die Playoffs 2025 durchschnittlich 1,2 Millionen Zuschauer anzogen, die höchsten Zahlen seit 1999, so ESPN's Presseraum. Nielsen meldete 46 Milliarden Minuten Konsum von Frauensportarten im Jahr 2025 über alle Plattformen hinweg.
Kommerzielle Investitionen folgen den Zuschauerzahlen: Amazon Prime Video hat sich kürzlich einen 11-Jahres-Medienrechtevertrag mit der WNBA ab 2026 gesichert, der den Damen-Basketball als Eckpfeiler der Premium-Sportübertragung festigt. Während Clark, Bueckers und eine Generation neuer Stars diese Woche in San Juan ihre ersten Schritte im USA-Trikot machen, zeigt die Entwicklung des Sports steil nach oben – mit Berlin im September als nächstem wichtigen Meilenstein.
Bleib auf dem Laufenden!
Folge uns auf Facebook für die neuesten Nachrichten und Artikel.
Folge uns auf Facebook